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Führungsgruppe



Aufgaben:

- stellt die Kommunikation und Kooperation mit der übergeordneten Führungsstelle und benachbarten Einheiten sicher
- nimmt Einsatzaufträge entgegen und informiert über Lageentwicklung und Einsatzabwicklung
- nimmt die Feststellung und Beurteilung der Lage im Einsatzbereich der SEG-Süd vor
- regelt den sanitäts- und betreuungsdienstlichen Einsatz unter Beratung der Fach- und Führungskräfte
- erteilt Aufträge an die Gruppen der SEG-Süd und kontrolliert die Durchführung
- trägt Sorge für die Sicherheit im Einsatz mit Unterstützung der Fach- und Führungskräfte
- trägt Sorge für die Verstärkung, Ergänzung und Ablösung der SEG-Süd bzw. von Teileinheiten

Aufbau / Alarmierung:

Die Führungsgruppe besteht aus aktuell 5 Personen, die im Rettungs- und/oder Sanitätsdienst als Leitungs- und Führungskräfte ausgebildet und regelmäßig eingesetzt sind.
Die Führungsgruppe stellt im Einsatz den SEG-Leiter, der auch Ansprechpartner für höhere Führungsebenen (OrgL / LNA) ist. Der SEG-Leiter ist entsprechend gekennzeichnet. Er trägt im Einsatz eine grüne Führungsweste. Der SEG-Leiter ist allen Helfern der SEG der einzelnen Bereitschaften weisungsbefugt. Er benutzt das taktische Funkrufzeichen "Rotkreuz Karlsruhe 53/400".
Die Koordination der Führungsgruppe liegt grundsätzlich beim stellv. KBL für den Bereich Ettlingen.
Als ELW wird entweder der MTW der Bereitschaft Ettlingen oder der MTW der Bereitschaft Völkersbach verwendet und trägt im Einsatz den Rufnamen 53/11. Außerdem kann die Führungsgruppe eine Einsatzleitung in einer Unterkunft aufbauen. Diese trägt im Einsatz ebenfalls den Funkrufnamen 53/11.
Die Führungsgruppe wird via Funkmeldeempfänger bei allen Alarmen einer Bereitschaft im Bereich Ettlingen alarmiert und hält Rücksprache mit der RLS. Sie berät dann mit der RLS über Stärke und Material der Bereitschaften in Bereich Ettlingen. Die Führungsgruppe sollte ebenfalls alarmiert werden, wenn unklare Meldungen mit Verdacht auf erhöhtes Patientenaufkommen bestehen oder damit gerechnet werden kann, dass es ein erhöhtes Patientenaufkommen auf Grund von beispielsweise Wetterlagen geben könnte.