Aktuelles

- SEG-Ausbildung in Forchheim -


Am 23. Oktober nahmen vier Aktive unserer Bereitschaft mit zwei Fahrzeugen an einer Ausbildungs- und Übungseinheit der Schnelleinsatzgruppe Süd in Rheinstetten-Forchheim teil.

Nach einem Mot-Marsch vom Bereitstellungsraum zum Übungsgelände, folgte mit dem Aufbau und der Einrichtung eines Sichtungs- und eines Behandlungszeltes unter Einsatzbedingungen der praktische Übungsteil.

Nach Abschluss dieser Aufgabe, stand eine Stationsausbildung mit insg. vier Positionen auf dem Plan: Sichtungszelt, Behandlungszelt, Stromversorgung, Einweisung KTW-B.

Mit einem gemeinsamen Essen vom Grill klang die Ausbildungseinheit gemütlich aus. Herzlichen Dank an die neu gegründete Übungsplanungsgruppe im Bereich Ettlingen für die gelungene Ausbildungseinheit!


Bilder&Text: DRK OV Völkersbach


https://www.drk-voelkersbach.de/wp-content/uploads/2016/10/20161023-SEG.jpg



- Katastrophenschutzübung in Karlsruhe -

Am 17. September 2016 unterstützten wir mit dem „Modul Erstversorgung“ der 4. Einsatzeinheit / SEG-Süd die Katastrophenschutzübung im Stadtkreis Karlsruhe. Übungsannahme war ein Chlorgasunfall im Freibad von Karlsruhe-Rüppurr. 

10 Helfer aus den DRK-Bereitschaften Ettlingen, Bruchhausen, Völkersbach, Neuburgweier und Forchheim waren mit dem GW-SAN aus Ettlingen und dem MTW aus Völkersbach vor Ort und stellten das arztbesetzte Versorgungszelt

 der Sichtungskategorie gelb (für mittelschwer verletzte Personen).

Bilder&Text: DRK OV Völkersbach





- Sanitätsdienst beim ,,Mudiator-Run Karlsruhe" -



Am 9. April 2016 übernahm die Schnelleinsatzgruppe Süd mit insg. 46 Helfern die sanitätsdienstliche Absicherung des "Mudiator Run Karlsruhe" in Rheinstetten. Über 2000 Teilnehmer nahmen an diesem Hindernislauf teil, welcher je nach Wettbewerb bis zu 16 Kilometer Strecke und 50 Hindernisse umfasste.

Auf dem Eventgelände an der Messe Karlsruhe (Bereich Start und Ziel) waren drei mobile Sanitätsteams mit Rolltragen und ein Rettungswagen positioniert sowie die Einsatzleitung und eine arztbesetzte Sanitätsstation eingerichtet. An der Strecke, welche vom Messegelände, um den Segelflugplatz bis zum Epplesee und wieder zurück führte, wurden drei Krankentransportwagen sowie drei weitere Teams mit Einsatzfahrzeugen stationiert.

Die Absicherung der Aktivitäten im Epplesee übernahm die DLRG. Beide Organisationen arbeiteten sehr eng zusammen und hielten dauerhaft Kontakt per Funk.

Insgesamt fielen 40 protokollpflichtige Versorgungen sowie etliche Kleinversorgungen an. Vier Teilnehmer mussten nach ärztlicher Versorgung an Kliniken weitergeleitet werden.

Einen herzlichen Dank an die Kollegen der anderen DRK-Bereitschaften sowie der DLRG für die tolle Zusammenarbeit.




- Faschingsumzug Neuburgweier 2016 -

Nachdem aufgrund der Unwetterlage der Rosenmontagsumzug in Neuburgweier am heutigen Tage abgesagt wurde, entschieden sich die Organisatoren der Veranstaltung rund um die Zelt- und Festhalle in Neuburgweier ein „Narrentreffen“ stattfinden zu lassen.

Da nicht klar war wie viele Besucher bei dieser spontanen Veranstaltung zu erwarten waren, sollte der Sanitätsdienst durch die Kräfte der DRK-Schnelleinsatzgruppe Süd wie geplant durchgeführt werden.

Nachdem sich aber abzeichnete dass das Narrentreffen doch sehr überschaubar ablief und auch der Sanitätsdienst beim Rosenmontagsumzug in Ettlingen keine weitere Unterstützung benötigte, konnten die externen Kräfte am frühen Nachmittag Neuburgweier verlassen und die örtliche Bereitschaft übernahm bis 18 Uhr in Eigenregie die sanitätsdienstliche Absicherung.

Unsere Bereitschaft war mit 5 Aktiven und 2 Fahrzeugen von 12.30 Uhr bis 16 Uhr im Einsatz. Versorgungen fielen in dieser Zeit keine an.



- Faschingsumzug Forchheim 2016 -

Am vergangen Sonntag fand der 63. Faschingszug in Forchheim statt. Das DRK Forchheim übernahm wieder gemeinsam mit den Kollegen der SEG Süd aus den Bereitschaften Bruchhausen, Ettlingen, Neuburgweier und Völkersbach die medizinische Versorgung der Umzugsteilnehmer und der Zuschauer. 
Insgesamt waren 34 ehrenamtlichen DRK´ler  von 13:00 Uhr bis 19:00 Uhr im Einsatz. Wie in den Vorjahren wurden zur Leitung des Einsatzes und zur Koordination der Einsatzkräfte sowie der Patienten im DRK-Haus eine Sanitätsstation und eine Einsatzleitung eingerichtet. Für die Versorgungen in der Sanitätsstation stand ein Arzt bereit.
Die acht Einsatzteams entlang der Umzugsstrecke sowie die Helfer in der Sanitätsstation versorgten insgesamt sieben Patienten, von denen letzten Endes auf Grund einer Schlägerei fünf Personen in eine Klinik gebracht werden mussten. 
Dank der guten Zusammenarbeit der DRK Bereitschaften waren wir auch diesen Jahr wieder gut auf Alles vorbereitet. Ein herzliches Dankeschön an alle unsere ehrenamtlichen Helfer, an die Organisatoren des Umzuges sowie an die Metzgerei Hubert Rihm für die Verpflegung unserer Helfer!

Text/Fotos DRK-Forchheim




- Fasenachtsumzug Schöllbronn 2016 -

Am 06.02.2016 fand wieder der Fasenachtsumzug in Schöllbronn statt. Wie bereits in den Jahren zuvor wurde der Umzug durch die Schnelleinsatzgruppe Süd (SEG-Süd) des DRK medizinisch abgesichert.

Hierzu wurde eine Sanitätsstation in den Räumlichkeiten des Ortsvereins Schöllbronn-Schluttenbach eingerichtet sowie an 9 verschiedenen strategischen Punkten Fahrzeuge verteilt um so die gesamte Umzugsstrecke bestmöglich abdecken zu können.

Im Verlaufe des Einsatzes wurden insgesamt 10 Personen intensiver in der Sanitätsstation betreut, hierbei waren 7 Personen minderjährig und stark alkoholisiert. Auch durch die Unterstützung von Dr. Sarbacher musste kein Patient in die Klinik überstellt werden. Weiter wurden 8 kleinere Versorgungen direkt an der Strecke durchgeführt.

Die SEG-Süd war im in zwei Schichten mit insgesamt 35 Personen von 12:00 bis 23:00 Uhr im Einsatz. Erstmals wurde, aufgrund der Vorjahreserfahrungen, eine Besetzung in der Sanitätsstation für den Zeitraum nach dem Umzug umgesetzt.

Ein Dank gilt allen ehrenamtlichen Einsatzkräften des Tages.

Text/Fotos: Atilla Zobel

http://www.drk-voelkersbach.de/wp-content/uploads/2016/02/20160206-Schoellbronn1.jpg


- Großübung Busunfall in Malsch -


Am 24.10.2015 fand in Malsch eine gemeinsame Übung im Rahmen eins Unfallszenarios statt. An dieser waren die Feuerwehr Malsch sowie der DRK-Bereitschaften Malsch und Völkersbach, der Rettungsdienst sowie die Schnelleinsatzgruppe Süd des DRK mit den Modulen Erstversorgung und Transport beteiligt.

Das Übungsszenario umfasste einen Massenanfall von Verletzten bei einem Verkehrsunfall mit einem PKW, einem mit Fahrgästen besetzten Linienbus sowie eines Tanklastfahrzeuges. Bei dem Zusammenstoß befand sich der PKW zwischen den beiden anderen Fahrzeugen.

Nach der Sichtung aller Patienten musste die eingeklemmten Passagiere von der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden um dann einer weiteren Versorgung durch die Einsatzkräfte zugeführt werden zu können. Die weiteren Verletzten wurden in einer Patientenablage erstversorgt und ein weiteres Mal gesichtet, bis diese dem Behandlungszelt des in Ettlingen stationierten Gerätewagen Sanitätsdienst des Bevölkerungsschutzes zugeführt werden konnten bzw. mit den Rettungsmitteln und Mannschaftstransportwagen weitertransportiert wurden.

Wenn auch mit großem Aufwand verbunden, war die Übung eine passende Gelegenheit die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte zu Trainieren und so für den Ernstfall gewappnet zu sein.

Insgesamt waren hier 21 Patienten/Betroffene vorbereitet welche durch die Einsatzkräfte vor Ort gerettet, gesichtet und weiter versorgt werden mussten. Die ehrenamtlichen Kräfte aus den Bereitschaften und der Rettungsdienst waren mit insgesamt 17 Fahrzeugen und 47 Helfern im Einsatz, darunter auch 4 Ärzte.

Der Einsatzleitung gehörten als verantwortlicher Notarzt Lutz Zöller, als Organisatorischer Leiter Rettungsdienstes Manfred Kunz und als Leiter der ehrenamtlichen DRK-Kräfte der stv. Kreisbereitschaftsleiter Guido Benz an. Übungsleiter war Thomas Steitel von der Bereitschaft Malsch.

Ein Dank gilt besonders den vielen Helferinnen und Helfern welche als Statisten die Patienten dargestellt haben sowie auch den „schminkenden“ Helfern für die Vorbereitung sowie allen beteiligten Einsatzkräften vor Ort.

Text: Atilla Zobel





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- GW-San Cup 2015 -


Am 16. August 2015 fand in Urbach im Rems-Murr-Kreis die 4. Auflage des „GW-SAN-Cup“, dem Leistungsvergleich für Einsatzgruppen mit dem Gerätewagen Sanitätsdienst des Bevölkerungsschutzes Baden-Württemberg, statt. Zum zweiten Mal in Folge nahm ein Team aus dem DRK-Kreisverband Karlsruhe (5 Aktive der Bereitschaft Ettlingen und 1 Aktiver der Bereitschaft Völkersbach) mit dem in Ettlingen stationierten GW-SAN der Einsatzeinheit Süd an diesem Wettbewerb teil.

In insgesamt 11 Übungseiseinheiten bereitete sich das Team des Ettlinger GW-SAN in den letzten 3 Monaten auf den Leistungsvergleich vor, bei dem fast das komplette Einsatzmaterial des Gerätewagens samt Schnelleinsatz-Zelt, Licht- und Stromversorgung und kompletter medizinischer Ausrüstung unter Beachtung der Unfallverhütungsvorschriften aufgebaut werden muss. Zum Abschluss ist noch eine praktische medizinische Aufgabe zu absolvieren.

Das Ettlinger Team konnte Aufbau und SAN-Aufgabe in einer Zeit von 14:12 Minuten leisten. Hinzu kamen zwei Strafminuten wegen kleiner Handling-Fehler. In Anbetracht der Tatsache, dass der krankheitsbedingte Ausfall von gleich zwei Stamm-Kräften kurzfristig kompensiert werden musste und ein geöffnetes Ventil am Schnelleinsatz-Zelt den Aufbau um über eine Minuten zurückwarf, war das Team mit der Wettbewerbs-Zeit sehr zufrieden. Mit einer Gesamtzeit von 16:12 Minuten belegten die Helfer aus dem Kreisverband Karlsruhe schließlich den 4. Platz im Wettbewerb.

Das Team wünscht den erkrankten Kollegen gute Besserung und bedankt sich herzlich bei den mitgereisten „Fans“, insbesondere bei der Gruppe der DRK-Bereitschaft Forchheim, für die tolle Unterstützung!

Text: Guido Benz, Fotos: Holger Feldmaier






- Einblick in den Wasserrettungsdienst -


Zu einer gemeinsamen Fortbildung kamen am 15.07.2015, in den Räumen des DRK Forchheim, Mitglieder der DLRG Ortsgruppen Südhardt und Durlach und der Schnelleinsatzgruppe (SEG) Süd des DRK KV Karlsruhe zusammen. Thema des Abends waren Bade- und Tauchunfälle sowie die Zusammenarbeit der beiden Hilfsorganisationen.

2014 starben in Deutschland fast 400 Personen durch Bade- oder Tauchunfälle. Davon fallen über 50 Fälle auf Baden-Württemberg! Über 80% sind Männer. (Ertrinkungsstatistik 2014, DLRG)

Neben der der Arbeit und Aufgabengebiete der DLRG wurden die Besonderheiten der notfallmedizinischen Erstversorgung sowie die Zusammenarbeit an der Einsatzstelle durch die Referenten Simon Deck, Timo Imhof und Jens Pickenhahn vorgestellt.

Die DLRG leistet hier neben der Absicherung von Gewässern auch technische Hilfe/Unterstützung im Einsatzfall vor Ort. Gleiches gilt auch im Fall von Großschadensereignissen wie z.B. Überschwemmungen oder bei Veranstaltungen im Bereich von Gewässern.

Nach dem theoretischen Teil der Veranstaltung wurde ein gemeinsamer praktischer Teil am Epplesee durchgeführt. Hier wurden durch die DLRG u.a. die Schwimm-/Rettungstechniken der Rettungsschwimmer, der  Taucher sowie deren Hilfsmittel und  technische Ausrüstung vorgestellt. Dazu zählen u.a. das Motorrettungsboot,  verschiedene Schwimmkörper und weitere Ausrüstung zum Retten von Personen aus Gewässern. Hier hatten die Helferinnen und Helfer des DRK auch die Möglichkeit diese vor Ort auch selbst auszuprobieren. Insgesamt waren 35 Helfer/-innen des DRK aus den Bereitschaften Ettlingen, Forchheim, Neuburgweier, Schöllbronn/Schluttenbach, Spessart und Völkersbach sowie 9 Helfer/-innen der DLRG vor Ort.

An dieser Stelle vielen Dank an das DRK Forchheim für die Räumlichkeiten sowie  ein besonderes Dankeschön an die DLRG im Bezirk Karlsruhe für die Durchführung der äußerst interessanten Fortbildung.

Text: Atilla Zobel, SEG-Süd
Fotos: Atilla Zobel / Guido Benz










- SEG-Einsatz an der Messe Karlsruhe -


Am 10. Mai 2015 wurde um 13:02 Uhr die Schnelleinsatzgruppe Süd im DRK-Kreisverband Karlsruhe nach Rheinstetten an die Messe Karlsruhe alarmiert.

Bei einer Großveranstaltung in der DM-Arena bei der auch der türkische Staatspräsident vor Ort war, kam es zu einer Vielzahl an Versorgungen, so dass der Sanitätsdienst vor Ort die Situation nicht mehr stemmen konnte. In Absprache mit der Kreisbereitschaftsleitung und der Einsatzleitung Rettungsdienst wurde von der Rettungsleitstelle Karlsruhe Vollalarm für die SEG-Süd gegeben. Bereits wenige Minuten nach dem Alarm waren die ersten Einsatzkräfte der SEG vor Ort und stimmen sich mir dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst und dem Leitenden Notarzt ab.

In der Messehalle 3 wurde von den ehrenamtlichen Einsatzkräften der SEG mit dem Material des in Ettlingen stationierten Gerätewagen Sanitätsdienst des Bevölkerungsschutzes ein sogenanntes „MC“ (Medical Center zur Patientenversorgung) aufgebaut. Im Laufe des Nachmittags mussten dort dann mehrere Patienten medizinisch ersorgt werden.

Die SEG-Süd war an dem Tag unter der Leitung von SEG-Leiter Guido Benz mit 31 Helfern und einem Notarzt bis 16 Uhr im Einsatz.




- Fortbildung zur Psychischen Ersten Hilfe -


Zu einer nicht ganz alltäglichen Fortbildung trafen sich am Abend des 27. März 2014 Helfer der Schnelleinsatzgruppe Süd beim DRK Ortsverein Völkersbach. Thema des Abends war  die psychologische Betreuung von Notfallpatienten.

Als First-Responder und im Rahmen des Sanitätsdienstes kommen die Helfer aus den DRK-Bereitschaften bei Notfällen zum Einsatz. Jeder medizinische Notfall stellt für die Patienten bzw. die Betroffenen eine psychische Ausnahmesituation dar. Neben den richtigen medizinischen Maßnahmen ist vor allem der psychosoziale Umgang mit Patienten und Betroffenen von elementarer Bedeutung. Hierfür sollten die Helfer an im Rahmen der zweistündigen Schulung sensibilisiert werden.

Das große Interesse an diesem Thema zeigte sich bereits vorab. So waren die 20 ausgeschriebenen Plätze der Fortbildung innerhalb eines Tages restlos belegt.
Als Referent konnten die Verantwortlichen der SEG-Süd Dietmar Heim aus dem DRK Kreisverband Ludwigsburg gewinnen, welcher seit vielen Jahren als Notfallseelsorger aktiv ist und unter anderem an der DRK-Landesschule Baden-Württemberg unterrichtet.

Dank der großen Einsatzerfahrung von Dietmar Hein konnte er den Teilnehmern die Unterrichtsinhalte sehr abwechslungsreich und mit vielen Beispielen aus der Praxis vermitteln.  Die Teilnehmer zeigten sich nach Ende der Fortbildung beeindruckt und zogen allesamt ein sehr positives Fazit. Ein weiterer Fortbildungstermin ist bereits in Planung.



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Große Einsatzübung im Messetunnel Rheinstetten -

Am Abend des 15. April 2013 bekamen die Rettungskräfte von Feuerwehr, DRK und Rettungsdienst die Möglichkeit im aufgrund von Wartungsarbeiten gesperrten Messetunnel in Rheinstetten eine Einsatzübung durchzuführen. Der ca. 350m lange Tunnel stellt die einzige Durchfahrt durch den Ortsteil "Silberstreifen" dar.
Übungsszenario war ein Verkehrsunfall im Tunnel mit mehreren beteiligten Fahrzeugen, bei dem es zu einem Entstehungsbrand kommt. Mehrere Personen sind eingeschlossen oder eingeklemmt, einige haben sich auf der Flucht nach draußen Verletzungen zugezogen. Übungsbeteiligte waren die Feuerwehr Rheinstetten, die ehrenamtliche Schnelleinsatzgruppe Süd des DRK mit den Bereitschaften Forchheim und Neuburgweier, sowie dem "Modul Erstversorgung" (Gerätewagen-SAN Ettlingen & MTW Völkersbach) und der Rettungsdienst mit Rettungswagen, Einsatzleiter (OrgL) und Leitendem Notarzt. Übungsziel von Seiten des Sanitäts- und Rettungsdienstes sollte primär die Arbeit mit dem Modul Erstversorgung sowie die Zusammenarbeit von Feuerwehr / SEG / Rettungsdienst sein. Allen Beteiligten war es wichtig, dass die Übung möglichst realitätsnah ablaufen sollte.
Kurz nach dem "Alarm" rückten mit der Feuerwehr die Bereitschaft Forchheim und der Rettungsdienst zur Einsatzstelle aus, die weiteren SEG-Kräfte folgten mit 10 Minuten Zeitverzögerung.
An der Einsatzstelle eingetroffen ergab sich folgendes Bild: Aus dem Westportal des Tunnel quoll Rauch, ein Zutritt ohne Atemschutz war primär nicht möglich. Einige Verletzte befanden sich außerhalb des Tunnels, sie hatten sich durch das Rauchgas bzw. aufgrund von Stürzen Verletzungen zugezogen. Weitere Personen befanden sich offenbar noch weiterhin im Tunnel.
Direkt am Tunnelportal wurde mit den Materialien des Rettungsdienstes und des DRK Forchheim eine Patientenablage eingerichtet, wo die Verletzten gesammelt, vom LNA gesichtet und lebensrettende Sofortmaßnahmen durchgeführt wurden. Einige Meter entfernt wurde von der SEG-Süd mit dem Material des GW-SAN ein Behandlungszelt aufgebaut. Etwa 25 Minuten wurden benötigt bis das aufblasbare Schnelleinsatzzelt gestellt und vollständig eingerichtet war. Aufgrund der einsetzenden Dunkelheit wurde auch der Stromerzeuger samt Beleuchtungseinheit in Betrieb genommen. Zwischenzeitlich konnte die Feuerwehr im mittlerweile rauchfreien Tunnel weiter vordringen. In zwei Fahrzeugen waren noch Personen eingeschlossen die mittels hydraulischem Rettungsgerät schonend befreit werden mussten. Auch diese Patienten wurden nach der Rettung an das Behandlungszelt übergeben.
Nach knapp 2 Stunden endete die Übung. Insgesamt wurden 14 Patienten versorgt, die alle nach der Sichtung über das Behandlungszelt geschleust und danach (fiktiv) in Krankenhäuser transportiert wurden.
Das DRK konnte ein äußerst positives Fazit ziehen, SEG-Leiter Michael Kromer und Übungsleiter Guido Benz zeigten sich am Ende sehr zufrieden. Die 23 Helfer der verschiedenen DRK-Bereitschaften zeigten sich als eingespieltes Team, die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen und Dienste war durchweg erfolgreich. Die gestellten Aufgaben konnten allesamt erfüllt werden.
Ein großer Dank gilt der Feuerwehr Rheinstetten, die uns ermöglicht hat die Übung in diesem Umfang durchzuführen sowie dem JRK Ettlingen für das Vorbereiten und Schminken der Mimen.


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- SEG-Fortbildung im Wattkopftunnel -

Nur wenige Tage nach der offiziellen Inbetriebnahme des Flucht- und Rettungsstollens des Wattkopftunnels in Ettlingen, trafen sich dort am 18. April 2012 22 Helfer der DRK-Schnelleinsatzgruppe Süd kurzfristig zu einer gemeinsamen Fortbildung. Während der turnusmäßigen Wartungsarbeiten, bei welchen der Tunnel gesperrt ist, konnten unter der Führung von Mitarbeitern des Landratsamts Karlsruhe die technischen Anlagen des Betriebsgebäude West sowie das neue Bauwerk ausführlich besichtigt werden. Die anwesenden DRK-Helfer aus den Bereitschaften Ettlingen, Bruchhausen, Neuburgweier, Spessart und Völkersbach konnten sich so mit der Örtlichkeit vertraut machen um bei einem hoffentlich nie eintretenden Ernstfall schnell helfen zu können.

Der neue Fluchtstollen läuft im Abstand von ca. 25 Metern parallel zum 1950 Meter langen Wattkopftunnel. Der Stollen selbst ist nicht befahrbar, hat eine Länge von 1550 Meter und ist über 6 Zugänge mit dem Straßentunnel verbunden. Der Rettungsstollen ist mit modernster Technik ausgestattet: Neben einer separaten Überdruck-Belüftungsanlage sind im Abstand von ca. 80 Metern auch Videokameras und insgesamt 37 Lautsprecher angebracht. Die Sicherheitseinrichtungen werden beim Öffnen einer Fluchttüre bzw. bei einem Brandmeldealarm automatisch aktiviert.




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- Einsatzübung der 3. Und 4. Einsatzeinheit Rems-Murr - 


Am 14.4.2012 fand in Sulzfeld eine Übung der 3. und 4. EE des Rems-Murr-Kreises statt. Hierzu waren 3 Mitglieder der Führungsgruppe der SEG-Süd als Übungsbeobachter vor Ort.

Geübt wurde die Betreuung von evakuierten Personen, die nach einem Hochwasser ihre Häuser verlassen mussten. Dazu wurde eine Turnhalle als Unterkunftsmöglichkeit eingerichtet und die Evakuierten zu dieser Halle gebracht. Im Laufe der Übung wurde dann ebenfalls Essen für die Mimen, die sich zu dieser Übung zu Verfügung stellten, gekocht. Zusätzlich wurden während der Übung von der Übungsleitung einzelne Szenarien wie bpsw. ein Noro-Virus-Fall eingespielt, die die Einsatzleitung zu bewältigen hatte. 




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- Fortbildung zum Thema Ladungssicherheit -


Aktive aus den DRK-Bereitschaften Forchheim, Ettlingen, Neuburgweier und Völkersbach trafen sich am 14. März 2012 zu einer gemeinsamen Fortbildung im DRK-Haus in Rheinstetten-Forchheim. Michael Ottwaska von der Kontrollgruppe gewerblicher Personen- und Güterverkehr des Autobahnpolizeireviers Karlsruhe brachte den Rotkreuzlern das Thema Ladungssicherung näher. Nach der theorietischen Einführung in das Thema (rechtlichen Grundlagen, Negativbeispiele aus der Praxis) mittels einer Präsentation wurde die korrekte und sichere Unterbringung von Ausrüstungsgegenständen bzw. Transportgütern in den Einsatzfahrzeugen praktisch demonstriert.



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- Stabsrahmenübung im Landratsamt Karlsruhe -

Am Samstag, den 22.10.2011, fand im Landratsamt Karlsruhe eine Stabsrahmenübung statt. Wie im Vorjahr nahmen mehrere Mitglieder unserer Führungsgruppe daran als Fachberater Rettungsdienst/Sanitätsdienst teil.

Bei einer Stabsrahmenübung wird die Arbeit in einem Führungsstab geübt. Die an einem Einsatz teilnehmenden Organisationen bilden bei Großschadenslagen diesen Stab. Am Übungstag waren das die Feuerwehr, die Polizei, die Bundeswehr, das Technische Hilfswerk, die DLRG, die Deutsche Bahn, der Rettungsdienst und das DRK. Diese stellen den Einsatzleiter, die Sachgebietsleiter und die Fachberater.

Als Übungsszenario wurde eine Unwetterlage im nördlichen Landkreis angenommen. Dort gab es nach heftigem Schneefall mit Sturm Schneeverwehungen mit infrastrukturellen Problemen. Einzelne Einsatzszenarien wurden von einer Übungsleitung Stück für Stück eingespielt, um so realitätsnah zu üben. Die Aufgabe des Stabs war es dabei die verfügbaren Kräfte zu den verschieden Einsätzen im Landkreis zu disponieren, Überblick über die Lage der einzelnen Einsätze zu haben, die Einsatzleitungen vor Ort zu unterstützen und die Infrastruktur zu erhalten bzw. wieder herzustellen. Einsätze waren unter anderem: mehrere Verkehrsunfälle auf der Bundesautobahn 5 mit jeweils einer Vielzahl von Verletzten, durch Schneeverwehungen stecken gebliebene S-Bahn, unter Schneelast eingestürzte Dächer und ähnliches.

Die Aufgabe „Fachberater Sanitätsdienst & Rettungsdienst“ wurde von zwei Führungskräften der
SEG-Süd sowie einem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst gemeinsam wahrgenommen. Ein weiteres Mitglied unserer Führungsgruppe befand sich in der Übungsleitung zusammen mit einem weiteren Organisatorische Leiter Rettungsdienst. Die Fernmelder des DRK-Einsatzleitwagens 1/12 stellten die Kommunikation zwischen
Übungsleitung SAN/RD und dem Stab sicher.


Bildernachweis:



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 - MPG Einweisung 4. EE Süd -

Am 09. April fand der erste Ausbildungstermin der 4. Einsatzeinheit Süd des Katastrophenschutzes im DRK-Kreisverband Karlsruhe, in den Räumen des DRK-Ortsvereins Ettlingen statt. Die 4. Einsatzeinheit Süd wurde im letzten Jahr im Rahmen der Neuorganisation des Katastrophenschutzes aus den beiden Einsatzeinheiten Albtal und Ettlingen gebildet.

Das Thema des ersten Ausbildungstermines war die Vorstellung der neuen Fahrzeuge "Gerätewagen Sanitätsdienst" (GW-SAN) und "Notfall-KTW Typ B", die Einweisung in die Geräte der neuen Fahrzeuge sowie eine Einweisung gemäß dem Medizinproduktgesetz auf die Geräte des Rettungsdienstes.

Zu dem ersten Zusammenkommen, der 4. Einsatzeinheit Süd, konnte Einheitsführer Robin Walter 48 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus den Bereichen Ettlingen und Albtal begrüßen.
Als erstes gab Herbert Koch eine Einweisung auf die Geräte des GW-SAN. Hier wurde der Defibrillator, das Beatmungsgerät sowie ein Pulsoxymeter vorgestellt. Schwerpunkte waren die Funktionsweise, Bedienung und Wartung der Geräte.

Nach einer kurzen Pause folgte die Vorstellung der neuen Fahrzeuge der Einsatzeinheit. Bernd Gaidusch, Herbert Koch und Christopher Köhler aus der DRK-Bereitschaft Ettlingen stellten die Ausrüstung und technischen Details der Fahrzeuge ausführlich vor. Die Ausrüstung des GW-SAN ist auf einen Massenanfall von Verletzten ausgelegt und beinhaltet die Ausrüstung zur Einrichtung eines Sanitätslagers, in dem Verletzte und Betroffen vorversorgt und aufgenommen werden können.

Zum Abschluss der Veranstaltung stellte der Rettungswachen- und Ausbildungsleiter Jürgen Weber eine Auswahl von Geräten des Rettungsdienstes vor und verwies vor allem auf die Vorgaben und Besonderheiten des Medizinproduktgesetzes hin. Hier wurde vor allem auf die EKG/Defibrillationseinheit, der elektrischen Absaugpumpe LSU und einer Spritzenpumpe (Perfusor) des Rettungsdienstes eingegangen.

Der nächste Ausbildungstermin der Einsatzeinheit findet bereits am 21. Mai in Busenbach statt, Thema wird die Betreuungsausbildung sein.

Text: M. Kraft

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